Projekt Beschreibung

Details:

  • Mein Sohn ist einseitig implantiert und trägt auf der anderen Seite ein Hörgerät.
  • Valentin hatte so eine normale Hör- und Sprachentwicklung.
  • Er kann alle Aktivitäten problemlos mitmachen.
  • Alltägliche Gebärden helfen in Situationen ohne Geräte (Schwimmen, Baden).

Lisa

Mein Name ist Lisa, ich lebe mit meiner Familie in Dornbirn und habe einen einseitig implantierten Sohn, Valentin. Wir erhielten die Hörverlust-Diagnose direkt nach seiner Geburt. Zunächst versuchten wir es mit Hörgeräten und Frühförderung. Nach circa zwei Monaten wurde festgestellt, dass das rechts zu einer Verbesserung geführt hatte, links jedoch nicht. Also entschieden wir uns, Valentin im Alter von achteinhalb Monaten mit Cochlea-Implantaten versorgen zu lassen. Direkt bei der Erstanpassung bemerkten wir eine Reaktion. Mit einem Jahr fing er dann zu sprechen an.
Dank der frühen Implantation erlebt Valentin eine komplett normale Hörentwicklung, seine Sprachentwicklung ist sogar eher überdurchschnittlich. Er kann außerdem Lippenlesen, darum haben wir auch keine Probleme, wenn er die Geräte beim Schwimmen nicht trägt. Noch hat er wenig Interesse an Musik, dafür gefallen ihm maschinelle Klänge: Bohren, Hämmern, Sägen, Flexen. Unser Alltag ist unproblematisch, Valentin kann alles machen, worauf er Lust hat.
Ich halte es für sehr wichtig, offen mit dem Kind zu kommunizieren. Also rate ich allen Eltern, ihrem Kind zu vermitteln, dass es normal ist und doch wissen soll, dass es anders ist und es auch in Ordnung ist nachzufragen.
Außerdem ist es praktisch, einfache Gebärden zu lernen, um die Kommunikation in Situationen ohne die Geräte (Schwimmen, Badewanne, in der Nacht) zu erleichtern.

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Mein wichtigster Tipp

Offener Umgang mit der Situation mit und vor dem Kind.

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