MRT Sicherheit bei Hörimplantaten – was Sie darüber wissen sollten!

Da MRT-Untersuchungen aufgrund der genauen Bildgebung zunehmend an Bedeutung gewinnen, sollte man bei der Wahl des Hörimplantats unbedingt darauf achten, wie weit es MR-kompatibel ist.

Während andere radiologische Verfahren wie Röntgen-, CT-Aufnahme, Szintigraphie oder Ultraschalluntersuchung für Träger von Hörimplantat-Systemen keiner besonderen Vorbereitung bedürfen und bedenkenlos durchführbar sind, muss bei einer Magnetresonanztomographie (MRT) das starke Magnetfeld beachtet werden, das bei dieser Untersuchung zur Anwendung kommt. Denn da sich auch im Implantat-Teil ein Magnet für die Verbindung zum außen liegenden Audioprozessor befindet, kann das Aufeinanderwirken der beiden Magnetfelder eine negative Auswirkung für den Träger haben.

Im medizinischen Bereich sind Feldstärken von 1.0 bis zu 3.0 Tesla üblich. Mit Ausnahme des früher eingesetzten Mittelohrimplantats VORP 502 sind alle MED-EL Hörimplantat-Systeme MR-kompatibel bis zu 1,5 Tesla, die neuere Generation sogar bis zu 3.0 Tesla. Nutzer von MED-EL Hörimplantat-Systemen können somit aufatmen, denn für sie ist eine eventuell notwendige Magnetresonanztomographie kein Grund zur Sorge.

Bei einer allfälligen MRT-Untersuchung sollte das radiologische Institut Ihrer Wahl jedoch im Vorfeld über das Implantat informiert werden, damit bis zum Untersuchungstermin für eventuelle Rückfragen genug Zeit bleibt.

Während der Untersuchung sollte der Nutzer die äußeren Teile des Hörsystems ablegen, manchmal wird ein leichter Druckverband empfohlen. Das weitere Prozedere erklärt der radiologische Assistent vor Ort.

Weitere Informationen zur Kompatibilität von MED-EL Hörimplantat-Systemen mit medizinischen Verfahren erfahren Sie hier:

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